Am Samstag, den 27.12.2025 nahmen wir von unserem Kameraden Dr. Walter Phleps in seiner Heimat Fieberbrunn Abschied.
Walter war 20 Jahre lang Mitglied der Bergrettung Innsbruck. In dieser Zeit wurde er die linke und dann die rechte Hand (eigene Formulierung) unseres Ortsstellenleiters Prof. Dr. Gerhard Flora und durfte mit ihm aus der Bergrettung heraus die Flugrettung Österreichs aufbauen. In Fieberbrunn fand er eine neue Heimat mit der Familie und in der Bergrettung und im Notarztwesen. Auch die Kooperation der Bergrettung und des ÖAMTC zur Gründung des Christophorus 1 und des Christophorus Flugrettungsvereines wie wir ihn heute kennen geschah unter Vermittlung durch Walter in seinem Fieberbrunner Zuhause, es lag „in der Mitte“ zwischen Bergrettung Innsbruck und dem ÖAMTC in Wien.
Auf der Rückfahrt aus dem Unterland gab es bereits erste Meldungen der Leitstelle und Hinweise auf Radio Tirol, dass an der Nordkette oberhalb von Innsbruck der Wald brenne.

Am Nachmittag stieß dann eine zwölfköpfige Einsatzmannschaft der Bergrettung zu den bereits arbeitenden Feuerwehren und Hubschraubern auf der Nordektte hinzu.

Wald- oder Vegetationsbrände sind in Tirol schnell im alpinen und damit absturzgefährdeten Gelände. Insbesondere bei der harten Glutnestsuchen und Nachlöscharbeiten an den Steilhängen unterstützt die Bergrettung mit Sicherungsarbeiten für die Feuerwehr, gleichzeitig fungieren wir als Brandabstellung zur Erstversorgung falls einem der Einsatzkräfte etwas zustößt.

Der Waldbrand am 27.12. war vermutlich durch einen spielerisch verwendeten Böller entstanden und bereitete sich in dem extrem trockenen Wald um den Tobel schnell aus. Trotzdem brachten die Feuerwehrler Höttings und Innsbrucks mithilfe diverser Hubschrauber den Brand bis zum Folgetag unter Kontrolle. Am 28.12. war für die Bergrettung Innsbruck nur noch eine Bereitschaft nötig.









