Bergretterwetter

Nach etlichen Wochen stabilen Sommerwetters mal wieder ein echter Schlechtwettertag. Den ganzen Tag regnerisch und die Wolken hängen tief ins Inntal herab. Ein Tag, an dem man nach einsatzreichen Wochen eigentlich nicht mit einem Einsatz rechnet.

Doch es kommt anders. Gegen 13:00 erreicht uns eine Alarmierung von einer verstiegenen Person auf der Rumer Spitze. Es ist klar wir müssen das Terrestrisch machen. Sprich, es steht uns ein langer Aufstieg bevor. Ein Kamerad von uns kann von der Seegrube aus direkt starten, während die restliche Mannschaft auf die Rumer Alm fährt und von dort aus übers Kreuzjöchl zusteigt. Die für den Nachmittag angesagte Wetterbesserung stellt sich nicht ein, womit auch keine Hubschrauberunterstützung möglich ist. Unser Voraus Trupp erreicht den frierenden Patienten und führt umgehend Maßnahmen zum Wärmeerhalt durch. Nach Eintreffen der restlichen Mannschaft wird der Verstiegene seilgesichert zum Kreuzjöchl gebracht. Danach erfolgt der Abstieg zu unserem Fahrzeug und die Rückfahrt zurück in die Ortsstelle, wo wir erst mal die nassen Sachen versorgen.

Am Abend kommt es dann noch zu einem weiteren Einsatz am Arzler Alm Trail. Dabei versorgen wir einen jungen Biker der am nassen Trail gestürzt ist. Dieser muss dann mit der Gebirgstrage zurück auf die Forststraße gebracht werden, wo wir ihn der Rettung übergeben können. (Aw)

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