Am 25.6. wird eine ältere demente Dame im oberhalb Schloss Mentlberg als abgängig gemeldet. Nach einer ersten Suche durch die Polizei wird zu Mittag die Bergrettung Innsbruck mit dazu alarmiert und eine große Suche in der gesamten Umgebung organisiert. Dabei wurden neben den Bergrettungsortsstellen Innsbruck und Axams auch Bergrettungshundeführer aus ganz Tirol eingesetzt. Weiters wurden wir durch die Freiwillige Feuerwehr Arzl und der Berufsfeuerwehr Innsbruck mit Drohnen und einem Führungsfahrzeug tatkräftig unterstützt. Um die Betreuung des Ehemanns kümmerte sich das KIT-Team vom Roten Kreuz.
Für uns stellte die Situation aufgrund der brütenden Hitze eine große Herausforderung dar. Nicht nur für die Bergretterinnen und Bergretter ist das heiße Wetter extrem belastend auch können die Suchhunde nicht so lange eingesetzt werden. Auch für die Patientin wird eine zunehmende Dehydrierung ein immer ernsteres Problem. So ist eine Suche auch immer ein Wettlauf gegen die Zeit.
Wir suchten das bewaldete teils sehr steile Gelände intensiv und systematisch ab. Wobei wir vom Verschwinde Punkt aus immer weiter in die Fläche gingen. Parallel dazu wurden durch die Polizei weitere Erhebungen durchgeführt. Dazu kam die Feuerwehr mit ihren Drohnen, die aus der Luft systematisch die Suche unterstützten.
Am frühen Abend kam dann die erlösende Nachricht, dass die Dame desorientiert in der Klinik Innsbruck abgegeben wurde. Wir alle sind sehr froh über das gute Ende dieses Einsatzes.
Dabei gilt ein spezieller Dank an alle Kameraden der beteiligten Organisationen für die gute und reibungslose Zusammenarbeit bei diesem großen Einsatz. (aw)
